Источник

Platon (Lobankov Petr Egorovič) zl. В von Voronež und Lipeck

Geboren am 5.11.1927 im D Kazinka, ray. Gorlovo, obl. Rjazan in einer Bauernfamilie. Nach Abschluß der 7klassigen Schule und einem Buchführungskurs arbeitete er auf der Krasnooktjabr‘skaja Traktoren-Station.

Von 1952 bis 1953 diente er als Vorsänger an der Kosmas- und-Damian-Kirche im D Letovo, Ep. Rjazan. Juni 1953 wurde er Novize im Pskovo-Pečerskij-Kloster, Anfang 1954 wechselte er in die Troice-Sergieva-Lavra über, wo er am 7.3.1954 zum Mönch geschoren wurde. Am 7.4.1954 wurde er von Patr. Aleksij zum Ierodiakon geweiht und diente ihm mehrere Jahre.

1961, im 1. Kurs der GA, Weihe zum Priestermönch. 1964 Abschluß der GA Moskau als cand. theol. mit der Arbeit «Svjatitel'skie trudy Vysokopreosv. .Platona (Levsina), mitropolita Moskovskogo11.

Als Delegationsmitglied besuchte er 1957 Bulgarien und Jugoslawien, 1968 Frankreich und Holland; 1960 begleitete er Patr. Aleksij auf der Reise in den Nahen Osten.

Am 22.12.1964 wurde er als Igumen zum Vorsteher der Troice-Sergieva-Lavra ernannt. Im Jahre 1965 schloß er als Archimandrit die Aspirantur an der Moskauer GA ab.

Durch Beschluß des Hl. Synods vom 2.7.1970 wurde er zum Вvon Argentinien und Südamerika und locum tenens des Exarchen für Zentral- und Südamerika ernannt.

Die Bischofsweihe fand am 18.7.1970 durch M Pimen (Izvekov), M Nikodim (Rotov), M Filaret (Denisenko) und M Aleksij (Ridiger) statt.

Bereits am 23.7.1970 reiste er nach Südamerika ab, wurde aber «auf eigenen Wunsch» am 24 . 2 . 1971 von der Lotung der Ep. entbunden.

Seit 28.2.1971 war er Вvon Samarkand und zw. Vw der Ep. Taškent und Mittelasien, ab 25.6.1971 Вdieser Ep.

Am 11.10.1972 wurde er zum Вvon Voronez und Lipeck bestimmt (žmP 1972,11,3).

Im September 1975 mußte er ins Krankenhaus.

Er starb am 27.10.1975 in Voronefc nach längerer, schwerer Krankheit und wurde auf eigenen Wunsch im D Tarasovka, obl. Moskau, begraben (N žmP 1976 ,1 ,14–15).

Furov zählte ihn zur 1. Gruppe der Hierarchen, die dem Staat gegenüber absolut loyal sind.

Literatur:

žmP 1970,10,4.

žmP1970,10,6–12.

žmP 1971,4,3; StdO 1971,4,7: ÍMP 1971,4,23.

žmP 1971,8,8; StdO 1971,9,8.

žmP1972,11,3.

žmP 1974,12,6.

žmP1975,11,8.


Источник: Русские православные иерархи : период с 1893-1965 гг. : [Каталог] / Митр. Мануил (Лемешевский). - Куйбышев. : 1966. / Часть 5. Назарий (Андреев) – Руфим (Троицкий). – 1987. - 504 с.

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